+++ News +++ +++ News +++ +++ News +++


TSV Vonhausen : Viktoria 0:3

Im letzten Spiel der regulären Runde ging für uns zum TSV nach Vonhausen. Von Beginn an spielten wir konsequent nach vorne und erarbeiteten uns erste Torchancen. Nach schöner Kombination über die linke Seite mit Basti und Leutrim kam Benjamin nach gut zehn Minuten frei vorm Tor an den Ball und schoss zum 1:0 ein. Mit der Führung im Rücken fiel es uns natürlich noch leichter nach vorne zu spielen, während es die Gastegber eher über Konter versuchten. 

In der Pause nahmen wir gleich drei Wechsel um vor der Relegation noch einmal möglichst vielen Spielern Matchpraxis zu verschaffen. Mit der neu formierten Elf gelang uns ein perfekter Start in Halbzeit. Nach guter Chance für Vonhausen starteten wir einen Konter, den Özi nach Pass von Grigor zum 2:0 abschloss. Und nur fünf Minuten später wir das Spiel dann entschieden: nach einer abgewehrten Ecke brachte Jonas den Ball erneut zur Mitte, wo Basti den Ball in unnachahmlicher Art per Hacke zu Freddy verlängerte, der aus 16 Metern zum 3:0 traf. In der Folge verflachte die Partie etwas und auf beiden Seiten zeigten sich Nachlässigkeiten. So verpassten wir es weitere Tore zu erzielen, da wir unsere Angriffe nicht mher konsequent zu Ende spielten und uns hier und da in Einzelaktionen verzettelten. 

Insgesamt aber dennoch ein souveräner und verdienter Sieg und ein schöner Abschluss für diese Saison, die wir als Aufsteiger auf Platz 2 beenden. Jetzt haben wir an den kommenden beiden Freitagen die Möglichkeit, diese tolle Leistung noch zu toppen und uns in den beiden Relegationspartien (5.6. 19:00 in Ranstadt und 12.6. 19:00 in Nidda) gegen Ober-Mockstadt für die Kreisoberliga zu qualifizieren. 


Viktoria : SG Usenborn/Bergheim

 Am vorletzten Spieltag der Runde ging es für uns gegen den Mitaufsteiger SG Usenborn/Bergheim. Im Gegensatz zu manch anderer Partie in letzter Zeit gelang es von Anfang das Geschehen zu kontrollieren und defensiv wenig zuzulassen. Leider gelang es uns aber auch nicht den letzten Pass an den Mann zu bringen, sodass klare Chancen eher die Ausnahme waren. Eine der besseren Gelegenheiten hatte Sören, der nach einer Ecke aus gut 20 Metern zum Anschluss kam und das Tor nur knapp verfehlte.

Nach Wiederanpfiff gelang es uns konsequenter als zuvor in Richtung Tor zu spielen, doch letztlich sollte es doch eine Einzelaktion sein, die uns die Führung brachte. Özi führte eine Ecke kurz aus und nach einem erfolgreichen 1-gegen-1 konnte ich den Ball aus knapp 22 Metern im rechten Winkel versenken und das Obwohl das Spiel an einem Samstag war. Kurz darauf verfehlte ich, erneut aus dieser Distanz, das Ziel knapp ehe Özi an einem Abwehrbein und Jonas am Keeper scheiterten. In der Schlussphase kamen plötzlich auch die Gäste zu Torchancen. Einmal konnte Fabrice sich auszeichen und nur wenige Minuten später vergab Usenborn zwei Freistoß-Gelegenheiten aus guter Position.

 

Insgesamt zeigten wir diesmal eine deutlich bessere Leistung als eine Woche zuvor in Ortenberg und zeigten uns sowohl spielerisch, als auch kämpferisch verbessert. Vor uns stehen jetzt noch ein Spiel in der regulären Runde (Freitag 19:30 in Vonhausen) bevor wir in der Releagtion gegen Stockheim oder Ober-Mockstadt um den Auftsieg in die KOL kämpfen. 


Germania Ortenberg II : Viktoria 0:3

Vor der Partie gegen die Ortenberger Reserve war die Ausgangslage klar: ein Sieg und der der Relegationsplatz wäre uns nicht mehr zu nehmen. Entsprechend entschlossen gingen wir auch in die Partie und konnten die Partie von Beginn an bestimmen. Folgerichtig gelang uns nach zehn Minuten auch das 1:0. Jonas konnte im Mittelfeld den Ball erobern und Freddy setzte Leutrim in Szene, der sich aus zehn Metern nicht zweimal bitten ließ. In der Folge verloren wir jedoch etwas den Faden. Nach gut zwanzig Minuten bekamen die Gastgeber nach Foulspiel von Momo die Chance per Strafstoß auszugleichen, welche sie glücklicherweise nicht nutzen konnten. Von nun an entwickelte sich eine sehr zerfahrene Partie, in der kein Team wirklich die Oberhand gewinnen konnte. Erst gegen Ende der Partie gelang es uns wieder das Spiel zu kombinieren und folgerichtig gelangen uns noch zwei späte Tore. Zweimal konnte Freddy nach Vorarbeit von mir treffen. Zunächst köpfte er eine Flanke unterhaltbar ein ehe er  nur wenige Minute später aus kurzer Distanz abstaubte.

 

Am Ende stand also ein Ergebnis, das deutlicher aussieht als es das Spiel war. Letztlich konnten wir aber unser Hauptziel an diesem Tag – den Relegationsplatz -  erreichen. Nun gilt es uns in den kommenden Wochen, inklusive der  Partien gegen Usenborn/Bergheim und Vonhausen, bestmöglich auf die Relegation zu vorzubereiten und uns dann für eine tolle Saison zu belohnen!


SG Wallernhausen/Fauerbach : Viktoria 0:0

Nach der klaren 0:5-Niederlage in Altwiedermus galt es für uns im Derby gegen Wallernhausen/Fauerbach Wiedergutmachung zu leisten. Dennoch waren wir uns natürlich bewusst, dass solche Duelle immer etwas anders sind. Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie in der wir bereits nach wenigen Sekunden über Leutrim erstmals gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auftauchten. Nach gut einer Viertelstunde hatten wir die bis dato beste Chance, doch der SG-Keeper konnte den Kopfball von Jonas abwehren. In der Folge erspielten wir uns durch Trimi und Freddy weitere Chancen, die jedoch allesamt nicht genutzt wurden. Vor unserem eigenen Tor wurde es dank einer konzentrierten Defensiv-Leistung jedoch nur selten gefährlich.
Kurz nach Wiederanpfiff wäre den Gastgebern nach einer Ecke fast das 1:0 gelungen, doch der Kopfball strich knapp am Tor vorbei. Von nun an übernahmen wir das Spiel und hatten auch mehr als genug Möglichkeiten selbst in Führung zu gehen. Fernschüsse von Benjamin und Freddy verfehlten ihr Ziel jedoch knapp. Kurz vor Schluss gab es weitere Großchancen, doch sowohl Leutrim, nach Kopfballablage von Sebastian, als auch Sebastian, der nach einem Solo von Jonas bedient wurde, scheiterten am starken SG-Keeper. So blieb es bis zum Ende beim Stand von 0:0. 
Alles in allem sicherlich ein Punkt mit dem wir trotz bester Chancen gut leben können, da unser Verfolger aus Aulendiebach an diesem Nachmittag leer ausging. Insgesamt haben wir eine gute Leistung gezeigt, es aber verpasst das entscheidende Tor zu erzielen. Nun haben wir die Möglichkeit uns am übernächsten Sonntag mit drei Punkten in Ortenberg (13:15 Uhr) den Relegationsplatz endgültig zu sichern. 


VfR Hainchen : Viktoria 4:5

Das Ziel in Hainchen war klar, drei Punkte einfahren, egal wie und sich für die Niederlage aus dem Heimspiel revanchieren. Das Spiel sah auch die ersten 15 Minuten weitestgehend gut für uns aus. Bereits nach 4 Minuten kamen wir zu unserer ersten Gelegenheit, als Alex Sergej nach einer schönen Flanke frei zum Schuss bringen konnte. Der Ball verfehlte nach direkter Volleyabnahme nur knapp das Tor, genauso wie in der 9. Minute, als Freddy im 1 gegen 1 am starken Keeper scheiterte oder in der 10. Minute, als Grigor Leutrim in ein Laufduell schickte, welches er für sich entschied und nur am Aluminium vorbeischoss. Umso überraschender als wir in der 12. Und 13. Minute das 0:1 und 0:2 kassierten, beide Male nach unglücklichen Ballverlusten im Zentrum und anschließenden langen Diagonalbällen bei denen wir nicht unbedingt glänzten. Wir konnten uns nochmal in der 15. und 20. Minute durch ein schönes Freistoßtor durch Alex zum 1:2 und einem Traumtreffer durch Sergej aus halblinker Position, der den Ball per Dropkick in den rechten Winkel beförderte und damit zum 2:2 ausglich. Keine zwei Minuten später der erneute Schock als der Gegner den Ball aus einer unkontrollierten Situation durch unsere Abwehr beförderte und im Zweikampf gegen unseren Keeper den längeren zog. In der 32. Minute konnte Hainchen nach einem zu kurz ausgeführten Abstoß sogar noch auf 4:2 erhöhen. 6 Minuten vor Pause konnten wir den Rückstand nochmal auf 3:4 verkürzen, nach einem schönen Kopfballtreffer von Igor. Kurz vor der Halbzeit hatten wir sogar noch die Gelegenheit auf den Ausgleich, doch Freddy scheiterte mit seinem Elfmeter am überragenden Hainchener Keeper.

Im zweiten Durchgang passierte nicht mehr so viel wie in Durchgang eins, jedoch zeigten wir nach der desolaten ersten Halbzeit eine richtig gute kämpferische Leistung und konnten in der 75. Minute nach einer tollen Vorarbeit von Sergej, der sich auf der rechten Seite den Ball erkämpfte und sich in den Strafraum durchtankte, wo er auf Alex ablegen konnte, der den langersehnten 4:4 Ausgleichstreffer schoss. In der 85. Minute fiel sogar noch nach erneutem Elfmeter der 5:4 Siegtreffer durch Igor. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass wir uns nach einer schwachen ersten Hälfte in die Partie zurückgebissen haben und das Spiel noch glücklicherweise gedreht haben.


Souveräner Sieg gegen Oberau II

Im Duell der zweiten Mannschaften konnten wir uns souverän und auch in dieser Höhe verdient mit 7:0 gegen die Sportfreunde aus Oberau durchsetzten. Zu unserem bislang höchsten Saisonsieg konnten Leutrim und Sergej jeweils gleich drei Tore besteuern.


Von Beginn an übernahmen wir die Kontrolle im Spiel und erarbeiteten uns erste Chancen. Nach gut zehn Minuten gelang uns folgerichtig auch der erste Treffer durch Leutrim, der nach einem Kontor von der Strafraumgrenze zum 1:0 einschoss. Wenig später war es dann Sergej, der auf 2:0 erhöhte. Eine Flanke von Jonas nahm Freddie im Fünfer an und legte quer, sodass Sergej nur noch den Fuß hinhalten musste. Kurz vor der Pause sorgte Leutrim bereits für die Vorentscheidung, als eine Flanke von mir aus kurzer Distanz über die Linie beförderte. Und nur wenige Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte legte er seinen dritten Treffer nach, als er mit einem satten Linksschuss ins lange Eck traf.  In dieser Phase fuhren wir nun jedoch nicht, wie in anderen Spielen, einen Gang zurück sondern spielten weiter konsequent nach vorne. Hieraus resultierten Sergejs Treffer Nummer zwei und drei an diesem Tag. Beide Male stand er genau richtig und konnte aus wenigen Meter einköpfen beziehungsweise einschießen. Für den Schlusspunkt sorgte dann schließlich unser Top-Torjäger Freddie, der kurz vor Schluss zum 7:0 traf.


Insgesamt ein hochverdienter und zu keiner Zeit gefährdeter Erfolg für uns. Doch nicht nur unsere Offensive erwischte einen absoluten Sahnetag, sondern auch unsere Defensive ließ nichts zu und zeigte einmal mehr warum, wir nach wie vor die beste Defensive der Liga stellen. Erfreulich war für uns zudem, dass Michi nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern konnte. 


Bevor wir nun am nächsten Sonntag zum Spitzenreiter nach Altwiedermus reisen steht am Donnerstag noch die Nachholpartie in Hainchen (19:30 Uhr) auf dem Programm. Hier gilt es natürlich den auf mittlerweile acht Punkte angewachsenen Vorsprung auf Aulendiebach zu verteidigen.

 

Bericht, Johannes Herzen


SG Nieder-Mockstadt/Stammh. : Viktoria 1:4 (1:3)

Bei äußerst unangenehmen Witterungsbedingungen ging es am Sonntag gegen die SG Nieder-Mockstadt/Stammheim um drei Punkte. Von Beginn an gelang es uns das Spiel zu kontrollieren und Druck auf den Gegner aufzubauen. Nach gut zehn Minuten fiel dementsprechend auch das 1:0. Freddy brachte den Ball von links in den Strafraum, wo Benjamin genau richtig stand und aus kurzer Distanz vollstreckte. In der Folge hatten wir zwei weitere Gelegenheiten durch Benjamin und Feddy die jedoch nicht genutzt werden konnten. Wiederum Benjamin machte es nach 25 Minuten besser, als er aus gut 20 Metern, nach guter Vorarbeit von Freddy und mir, ins linke obere Eck traf. Die Gastgeber, die sich unserem Strafraum bis dahin kaum genähert hatten, hatten nach etwas mehr als einer halben Stunde ihre erste Chance, als eine Ecke durch den ganzen Strafraum segelte und Alexander Krohm quasi aus dem Nichts zum Anschluss einköpfen konnte. Kurz vor der Pause klingelte es nochmal im Gehäuse der Gastgeber, nachdem ich mich am Sechzehner gegen drei Gegenspieler durchsetzen und den alten Abstand wieder herstellte.

Nach Wiederanpfiff tat sich zunächst nicht sehr viel, sodass unsere Führung zu keiner Zeit in Gefahr war. Nach etwas mehr als einer Stunde dann die Entscheidung zu unseren Gunsten: nach Pass von Benjamin konnte ich den Gastgeberlibero umspielen und aus halblinker Position das 4:1 erzielen, was in einer einseitigen Partie letztlich auch der Endstand war.

Alles in allem ein sehr souveräner Auftritt von uns, bei dem endlich mal wieder Leistung und Ergebnis zufriedenstellend waren. Die drei Punkte waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und auch vom überraschenden Anschluss ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen.

Bereits am Donnerstag steht für uns das Nachholspiel in Hainchen (19:30 Uhr) auf dem Programm, ehe wir über Ostern auch mal die Füße hochlegen können – dann hoffentlich mit weiteren drei Punkten auf der Habenseite.


Blau-Weiß Schotten II : Viktoria 0:1

Nach der Niederlage gegen Steinberg stand am Samstag Wiedergutmachung gegen die Schottener Reserve auf dem Programm.
Von Beginn an kamen wir gut ins Spiel und konnten vor allem spielerisch wieder an unsere Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen. Doch nach gut zwanzig Minuten war diese Phase auch wieder vorbei und die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Wie auch schon gegen Aulendiebach fehlte uns teilweise die Präzision im letzten Drittel des Spielfelds, so dass unter dem Strich nicht viel mehr als ein Schuss von Freddy, der ans Außennetz ging und ein Freistoß aus knapp 20 Metern, den der Schottener Keeper halte konnte, zu verzeichnen war. Kurz vor der Pause gelang uns dann doch noch der nicht unverdiente Führungstreffer: nach schöner Kombination über die linke Seite tauchte Maurice frei im Strafraum auf und schoss überlegt zum 1:0 ein.
Mit dieser Führung im Rücken konnten wir etwas entspannter in Halbzeit Zwei gehen. Fast hätten wir auch schnell den zweiten Treffer nachgelegt, doch Freddy traf aus 16 Metern nur die Latte. Kurz darauf wurde es in unserem Strafraum gefährlich als Sergejs Klärungsversuch fast im eigenen Tor gelandet wäre - doch Maurice konnte die Situation glücklicherweise im letzten Moment klären. In der Folge konnten wir uns weitere Chancen erarbeiten. Die wohl größte vergab Freddy als eine perfekt geschlagene Flanke aus kurzer Distanz dem Keeper in die Arme köpfte. Gegen Ende der Partie ging Schotten mehr Risiko, so dass sich für uns noch Konterchancen boten, die wir jedoch nicht konsequent zu Ende spielten und auch deswegen gegen Ende nochmal ins Straucheln kamen.
Insgesamt sicherlich ein verdienter Sieg für uns, wobei wir teilweise wieder unseren Fußball aus der Hinrunde zeigen konnten. Im Vergleich zur letzten Woche stimmte der Einsatz diesmal auch wieder. Hervorzuheben ist besonders die Leistung von Maurice, der nicht nur das entscheidende Tor erzielte sondern auch hinten für Sicherheit sorgte.


1:2 Niedrlage in Glashütten

Die Ausgangslage vor der Partie in Glashütten war für uns nach dem Sieg gegen Aulendiebach/Wolf eigentlich optimal. Doch bereits nach den ersten Schritten auf dem Platz, der unser gewohntes Spiel nicht zuließ, wurde uns klar, dass hier ein hartes Stück Arbeit auf uns zukam.

Wirklicher Spielfluss konnte zu keinem Zeitpunkt aufkommen, sodass vor allem hohe und lang geschlagene Bälle das Mittel der Wahl waren. Ein solcher hoher Ball war es der auch der zum 1:0 für die Gastgeber führte. Trotz Überzahl im Strafraum gelang es uns nicht die Situation zu klären. Und nur zehn Minuten später war es ein Einwurf (!) aus dem das 2:0 resultierte. Fast hätten wir kurz darauf die passende Antwort gegeben, doch Jonas' Hereingabe in den Rückraum setzte Sebastian knapp neben das Tor. Insgesamt war das Spiel von Beginn an auch von zahlreichen überharten Zweikämpfen geprägt, die entweder gar nicht geahndet oder als vermeintlicher Vorteil bewertet wurden.

Halbzeit zwei begann für uns vielversprechend, nachdem eine der wenigen richtigen Entscheidungen an diesem Tag uns einen Strafstoß bescherte, den Freddy gewohnt sicher verwandelte. In der Folge versuchten wir alles um den Ausgleich zu erzielen, doch oftmals kam uns ein gegnerisches Bein oder ein Pfiff in die Quere. Zunächst wurde Freddy frei vor dem Keeper zurückgepfiffen obwohl er mehrere Meter von einer möglichen Abseitssituation entfernt stand. Die Krönung war jedoch ein Abseitspfiff nach einer Ecke bei dem zwei Verteidiger auf der Torlinie standen. Die Entscheidung war symptomatisch für die gesamten knapp 90 Minuten – eine Nachspielzeit stand trotz  zahlreicher Unterbrechungen nicht zur Debatte… Zwar kamen wir durch Abschlüsse von Sergej, Jonas noch zu Gelegenheiten, wirklich zwingend waren diese jedoch nicht. So blieb es beim Stand von 2:1 und dem Ende unserer Serie von sieben ungeschlagenen Ligaspielen.  

Insgesamt muss man sagen, dass wir sicherlich kämpferisch und -  den Platzverhältnissen geschuldet - auch spielerisch zu keinem Zeitpunkt unsere Topleistung auf den „Rasen“ bringen konnten. Wenn man sich das Spiel im gesamten jedoch anschaut muss man sagen, dass wir nicht die einzigen waren, die einen schlechten Tag erwischt haben und gerade in einer derart engen und umkämpften Partie kann das eben auch mal den Unterschied ausmachen. Kein unverdienter Sieg für die Glashüttener Hausherren, die mit den schwierigen Platzverhältnissen besser als wir klarkamen und entscheidende Situationen im Spiel besser für sich nutzen konnten.



Nun ist an uns, am kommenden Samstag in Schotten die richtige Reaktion zu zeigen und drei Punkte einzufahren.


3:2-Sieg trotz doppeltem Rückstand – Wir bleiben weiter auf Kurs!

Die Ausgangslage vor der Partie gegen die SG Aulendiebach/Wolf war klar: wir hatten neun Punkte
Vorsprung, aber auch drei Spiele mehr absolviert. Uns stand also ein echtes Sechs-Punkte-Spiel bevor. Allerdings erwischten unsere Gäste den deutlichen besseren Start. Im Anschluss an eine Ecke konnte Maurice zunächst noch einen Distanzschuss parieren, beim folgenden Kopfball war er jedoch machtlos. In der Folge entwickelte sich ein schwieriges Spiel für uns, da Aulendiebach, dem Spielstand geschuldet, extrem tief stand und nahezu seine gesamte Mannschaft um den eigenen Strafraum versammelte. Über weite Strecken der ersten Halbzeit konnten wir das Spiel zwar dominieren jedoch fehlte oftmals der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss.

Somit gingen wir mit einem Rückstand in die Pause. Mit veränderter Ausrichtung starteten wir in Halbzeit Zwei. Nach gut zehn Minuten gelang uns dann auch der verdiente Ausgleich durch eine schöne Einzelaktion von Freddy, der sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte und aus gut 16 Metern flach ins Eck traf. Nun drängten wir natürlich darauf, das Spiel komplett zu drehen, während Aulendiebach nach wie vor auf Konter setzte. So fiel letztlich auch das für alle Beteiligten etwas überraschende 1:2. Zunächst konnten wir den Ball noch im Strafraum klären, verloren allerdings im Rückraum den Zugriff, sodass der Ball erneut in unserem Tor einschlug.

Als wäre dies ein Wecksignal gewesen, ließ unsere Antwort jedoch nicht lange auf sich warten. Sedat spielte Jonas auf Links frei und dessen Hereingabe bugsierte Sergej unter Mithilfe der gegnerischen Defensive zum Ausgleich ins Netz. Und nur wenige Minuten später war die Partie dann gedreht. Nach einem langen Ball von Sören setzte sich erneut Freddy im Laufduell durch und lupfte den Ball zum 3:2 in die Maschen. In der Nachspielzeit hätte Freddy fast noch einen draufgesetzt, doch seinen Schuss aus der eigenen Hälfte konnte der gegnerische Keeper Zentimeter vor der Linie abfangen.

Ein Spitzenspiel sieht natürlich anders aus, aber auch in solchen Spielen ist es wichtig nach 90 Minuten als Sieger vom Platz zu gehen. Wir haben zwei Mal Moral bewiesen und uns nicht vom Rückstand demotivieren lassen. Insgesamt ein verdienter Sieg in einem kampfbetonten Spiel gegen einen extrem tief stehenden Gegner, der uns eine tolle Ausgangssituation für die Restrunde bereitet.


Bericht, Johannes Herzen


Mit Erfolg in Richtung Winterpause verabschiedet, Nidda 2

Ein kurioses Spiel zum Jahresabschluss sollte nochmal folgen. Das Spiel begann relativ entspannt, man merkte bei beiden Teams, dass einige Spiele bereits in den Knochen steckten und nicht mehr die größte Motivation vorhanden war. Der schwer bespielbare Rasen war nicht unbedingt förderlich für einen guten Spielfluss. Im Gegenteil, ein Spielaufbau aus der Abwehr heraus war nahezu unmöglich, deswegen war die Devise erst mal hinten Sicherheit zu gewinnen und kein Risiko einzugehen. Dass Sebastian aus der 1b in die 1a rotiert ist, war natürlich bemerkbar, denn er hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass wir aktuell die beste Defensive der Liga stellen. Nichtsdestotrotz hat Benjamin seine Rolle an diesem Tag sehr gut ersetzt.

Sedat musste nach einem groben Foulspiel bereits nach einer viertel Stunde vom Feld. Man merkte sofort, dass wir nicht mehr den nötigen Zugriff in der Mitte hatten und dadurch viele Bälle bis an unseren Strafraum gespielt werden konnten. Höchst erspielte sich 2-3 gute Chancen, verpasste es aber, zu unserem Glück, in Führung zu gehen. Erfreulicher war es, dass Sedat bereits in der 35. Minute auf die Zähne biss und nochmal ins Spiel konnte. Das machte sich sofort bemerkbar. Das höchster Offensivspiel konnte enorm eingedämmt werden und Sie kamen beinahe gar nicht mehr vor unser Tor. In der 40. Minute konnten wir das Führungstor setzen. Nach toller Vorarbeit von Freddy, kam Sergej in freie Schussbahn vor dem Tor und ließ den Ball ziemlich abgeklärt im Tornetz zappeln. Keine 3 Minuten später kam Freddy nach einem Freistoß von der Mittellinie 16 Meter vor dem Tor völlig freistehend an den Ball und versenkte ihn mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck.

In der zweiten Hälfte haben wir uns auf ein aggressives Offensivspiel des Gegners eingestellt. Aggressiv wurde es auch, jedoch kein Offensivspiel. Es folgten in den ersten 10 Minuten zwei Platzverweise für den Gegner. Berechtigterweise natürlich!

Wir konnten das Überzahlspiel nicht wirklich ausnutzen, da der Gegner sich ziemlich tief in seiner eigenen Hälfte verschanzte. Aber mehr als 3 Punkte konnten wir sowieso nicht holen, deswegen war es nicht nötig in so einem sowieso schon sehr aufgeheizten Spiel jegliches Risiko einzugehen. Höchst konnte noch 2 Distanzschüsse aus rund 25 Metern abfeuern, gefährlicher wurde es jedoch auch nicht mehr. Wir im Gegenzug vergaben vorne auch 2-3 gute Möglichkeiten und so blieb es beim 2:0.


Wir haben ein tolles Jahr mit einem Sieg abgeschlossen und überwintern nun auf Platz 2 als Aufsteiger. Wer hätte das erwartet? Super Leistung kann man da nur sagen und die noch sehr jungen Spieler, die einen Großteil zu diesem Erfolg beigetragen haben, in höchsten Tönen loben.


Bericht, Joahnnes Herzen



Auf den Spuren von Oliver Schlögel, Sebastian Kaiser, Ronny Steinbeck und Co.!

Seit Jahren prägt die erfolgreiche Generation um Spieltrainer Oliver Schlögel das Sportheim unserer Viktoria. Mit einem eigenen Rahmen, erinnern ein Foto der Ersten und Zweiten Mannschaft an eine großartige Truppe unserer Viktoria. Auch die heutige Mannschaften um Kapitän Jannik Jung oder Spielführer der Zweiten, Sören Weber, haben es längst geschafft sich in diese Kreis der Viktorianer, auf und neben dem Platz, zu spielen. Sören Weber selbst fertigte nun den neuen Rahmen an, welcher künftig ebenfalls Platz in unserem Sportheim finden wird. Unser Dank gilt dem Spielführer unserer Zweiten für diese Aktion und dem Geist unserer vergangenen und aktuellen Mannschaften!


Herzen mit Bericht zum Heimsieg über Ober-Lais!

Das Spiel war von Beginn an auf Augenhöhe. Ober-Lais startete hochmotiviert in die Partie und versuchte uns Paroli zu bieten. Bis zur 30. Minute musste man sich gedulden bis wir vor dem Ober-Laiser Gehäuse gefährlich wurden. Özgür konnte super angespielt werden und löste sich mit seinem Solo bis in den Strafraum, scheiterte jedoch am glänzenden Gästekeeper, der seinen Schuss super parierte. Der Gegner schaffte es immer wieder bis an unseren Strafraum, verpasste es jedoch den letzten Pass an den Mann zu bringen. In der 37. Minute kam endlich der Befreiungsschlag für uns, Freddy erzielt nach wunderbarer Vorarbeit freistehend vor dem Tor das 1:0. In der Folgezeit verpasste Ober-Lais einige Chancen und auch Fabrice rettete uns vor dem Ausgleich. Die Führung zur Halbzeit war somit sehr glücklich, es hätte auch anders aussehen können.

In der 2. Hälfte spielten wir wesentlich stärker auf, vor allem durch Maurice der ins Mittelfeld gerückt war und viele Zweikämpfe dort für sich entscheiden konnte, wurde des Gegners Spiel besser unterbunden. Unser Engagement  zahlte sich aus und so dauerte es nur bis zur 62. Minute, bis Leutrim aus 16 Metern mit einem tollen Schuss den Ball unter die Latte setzte zum 2:0. Die nächsten 20 Minuten waren ein großes hin und her mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Ober-Lais konnte sich keine zwingenden Chancen mehr erspielen. In der 85. Minute konnten wir verdient zum 3:0 erhöhen nach einer tollen Passkombination von Lars und Jonas, der dann auch letztendlich den Keeper überwand. Den Schlusspunkt setzte Sergej, mit einem tollen Freistoß aus 20 Metern, der ohne Umweg in den rechten Winkel flog.

Der Sieg geht in Ordnung, wenn auch im Ergebnis zu hoch. Nach einer schwachen 1. Halbzeit konnten wir uns nochmal steigern und am Ende souverän gewinnen.


Bericht, Johannes Herzen



Herzen mit starkem Team zum souveränen 5:1!

Wieder einmal Topspiel auf der Gänsweid und wir legten direkt los wie die Feuerwehr. Bereits zu Beginn erspielten wir uns einige Chancen, besonders auffällig dabei war, dass die gesamte Offensivabteilung im Kollektiv bemüht war das Spiel voranzutreiben. Lediglich der starke Gästekeeper Weber zwang uns in die Knie, wie zum Beispiel bei Sergejs Volley, den er aus rund 8 Metern Distanz parieren konnte. In der 20 Minute folgte ein Distanzschuss von von linker Seite, der Ball wurde immer länger und drohte im langen Eck ins Netz zu fallen, konnte jedoch in letzter Sekunde von Weber hervorragend pariert werden. Die verdiente Führung musste bis zur 33. Minute warten. Raphael konnte in optimaler Position im Sechzehnmeterraum angespielt werden und zögerte keine Sekunde den Ball mit links im langen Eck zu versenken. Der Gegner kam auch zu seinen Möglichkeiten. In der 34. Minute konnte die Mannschaft aufatmen, als Misar bei einem Freistoß aus 20 Metern nur die Oberkante der Latte traf. Ebenfalls gefährlich wurde der Konter kurz vor Halbzeitpfiff, der über die linke Seite eingeleitet wurde und erst im Strafraum nach einer Flanke entschärft werden konnte.

Die zweite Hälfte startete ähnlich wie die Erste, mit dem kleinen Unterschied jedoch, dass der Ball schon nach 8 Minuten im gegnerischen Netz zappelte. Freddy tankte sich in den Strafraum durch und legte den Ball quer auf Leutrim, der Eiskalt auf 2:0 erhöhte. Nach 64 Minuten ein kurzer Schockmoment für uns. Aus einem Steilpass von der Mittellinie fiel wie aus dem Nichts der 2:1 Anschlußtreffer. Der Ball kam auf der Sechzehnmeterlinie runter und wurde auf dem nassen Untergrund zu schnell für unseren zu weit vorgerückten Keeper. Die Erleichterung kam keine 3 Minuten später. Freddy verwertet einen unserer vielen Eckstöße und erhöhte per Kopf auf 3:1. In der Folgezeit konnte der Gegner gut in Schach gehalten werden und die Führung weiter ausgebaut werden. Lars setzte einen Freistoß aus 20 Metern unter die Latte und erhöhte auf 4:1. In der 89. Minute konnte ich erneut Lars mit einem 50 Meter Diagonalball in Szene setzen. Eine Ballannahme und Abschluss wie aus dem Bilderbuch, bescherten uns dann letztendlich den 5:1 Endstand.

Eine tolle Partie mit sehr viel Tempo. Unsere Offensivkräfte haben an diesem Tag ordentlich was auf's Parkett gezaubert, so dass auch der Sieg in dieser Höhe verdient erscheint.

 

Bericht, Johannes Herzen


Die Partie gegen Usenborn/Bergheim erwies sich als das schwere Spiel, dass wir uns schon im Vorfeld gedacht haben. Auf super schwierigen Platzverhältnissen dauerte es auch auf beiden Seiten sehr lange bis sich klare Torchancen erspielen ließen. Mehrere Male konnten wir in der gegnerischen Hälfte auf das Tor stürmen, scheiterten aber letztendlich an den kuriosen Platzverhältnissen, die kein normales Passspiel zuließen. So kam auch das 1:0 zustande, als Sebastian mit einem langen Freistoß über die Abwehr des Gegners Freddy in der 40. Minute bedienen konnte und dieser Eiskalt dem Torwart keine Chance mehr ließ.

 

Nur 3 Minuten später konnten wir erneut vor dem Tor gefährlich werden als Freddy per Querpass Leutrim in gute Schusslinie brachte, dessen Versuch dennoch vom Gegner geblockt wurde und der Ball bei Sergej landete, der sich nicht bitten ließ und den Ball nach einem Haken in die Ecke zum 2:0 schob. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Leutrim erneut durch Lars rund 8 Meter vor dem Tor angespielt werden, verfehlte das Tor aber leider aber ganz knapp.

 

Die zweite Hälfte starteten wir defensiver und erspielten uns einige Konter, vor allem über Sergej, Lars und Leutrim. Wir vergaben in 10 Minuten 3 Großchancen. In der 48. durch Sergej, der aus spitzem Winkel von rechter Position nur knapp am Gehäuse der Gastgeber vorbei schoss. Direkt im nächsten Angriff, der überragend über Grigor, Leutrim und Lars mit einer Kurzpassstafette durch das Mittelfeld eingeleitet wurde und Lars dann aus rund 12 Metern zum Schuss kam, müssen wir eigentlich unsere Führung ausbauen, versäumten es aber wieder das Tor zu treffen. In der 55. Minute konnte Özi dann endlich eine unserer vielen Großchancen nutzen und zum 3:0 erhöhen, als er nach Querpass von Freddy den Ball ins Tor hämmerte.

 

 Circa 5 Minuten später konnte der Gegner nach einem Freistoß aus rund 22 Metern, der im Sechzehner Waldemar Kremer erreichte, auf 3:1 verkürzen. In der Folgezeit entwickelte sich die Partie zu einem Kampfspiel ohne nennenswerte Möglichkeiten des Gegners, bis auf einen Volleyschuss von Timo Schneider, der aber weit über unser Tor flog. Wir dagegen hatten durchaus noch Möglichkeiten gehabt unsere Führung auszubauen, verpassten es aber durch ein Solo von Sebastian Kaiser, der unglücklich am Keeper scheiterte und auch durch Lars, der 3 Gegner stehen ließ und letztendlich das Tor verfehlte, das Spiel vorzeitig zu beenden.

 

 So blieb es beim völlig verdienten 3:1 Sieg, den wir vor allem durch die Vielzahl der erspielten Chancen sichern konnten. Besonders erwähnenswert ist dabei die enorme kämpferische und läuferische Leistung von Grigor, die dem Gegner im Zentrum Probleme bereitete und auch Sebastian Nies ist besonders zu nennen, der durch seine Erfahrung nicht nur wegen einer überragenden Zweikampfquote glänzen konnte, sondern auch noch Vorbereiter für das 1:0 war.

 

Bericht, Johannes Herzen


Herzen gibt Erfolg zum Oktoberfest wieder!

Am Samstag gastierte die zweite Garde der Germanen aus Ortenberg bei uns auf der Gänsweid. Der Letzte gegen den Vierten, damit war der Fahrplan für die Mannschaft klar. Ein frühes Tor erzielen und nicht aus der Ruhe bringen lassen. Doch gleich zu Spielbeginn kam die erste Schrecksekunde auf, als nach einem langen Ball der gegnerische Leinberger erst an unserem Strafraum von Sedat und Sebastian gestoppt werden konnte. Danach nahm das Spiel seinen Lauf, es war ein permanentes Spiel auf ein Tor. Die Ortenberger, die an diesem Tag nur mit 10 Mann angetreten waren, wussten sich aber sehr gut zu helfen und verteidigten sehr solide. Unsere erste Chance kam sehr früh im Spiel auf, es war die 5. Spielminute als Leutrim frei vor dem Tor auftauchte und aus knapp 7 Metern am Gästekeeper Enders scheiterte. Nur 7 Minuten später konnte ich dann aus 18 Metern frei zum Schuss kommen und traf unhaltbar gegen die Laufrichtung des Tormanns ins lange Eck zum 1:0.  In der 20. Minute folgte ein weiterer Fernschuss von mir aus linker Position, den ein Verteidiger nur noch zu Freddy abfälschen konnte, der dann nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Eine knappe Viertelstunde später folgte dann unsere letzte Großchance der ersten Halbzeit, wieder ein strammer Fernschuss aus knapp 30 Metern, der beinahe im Winkel versank, jedoch erneut vom starken Keeper Enders zur Ecke geklärt werden konnte.

In der 2. Halbzeit hatten wir kurzzeitig eine Phase von der 55. bis zur 70. Minute, da war der Gegner permanent in der eigenen Hälfte am verteidigen, da waren wir richtig stark am Drücker, scheiterten aber oftmals am Abschluss, weil entweder das Tor verfehlt wurde oder ein Ortenberger noch dazwischen war. Trotzdem gelang es uns im zweiten Durchgang 3 Tore nachzulegen. Lars in der 55., Sören in der 67. und Leutrim in der 86. Minute, alle drei Tore waren Fernschüsse aus ca. 16 Metern Distanz. Etwas ärgerlich an diesem sonst so ruhigen Samstag war die unnötige rote Karte kurz vor Ende der Partie.

Im Großen und Ganzen eine nicht so tolles Spiel von unserer Seite. Da der Gegner nur mit 10 Mann angetreten ist, wurde das Spiel bereits vor Anpfiff in den Köpfen abgehakt und mit dementsprechend wenig Elan und Enthusiasmus bestritten. Es wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn wir das Spiel von Beginn an mit angemessener Ernsthaftigkeit angegangen wären. Trotzdem sollte man diesen Samstag nicht überbewerten und am besten so schnell wie möglich aus den Köpfen verdrängen, um die nächste schwere Aufgabe zu meistern.

An dieser Stelle wollte ich mich noch einmal bei unseren Ortenberger Gästen bedanken, die trotz der Umstände, ein tolles und vor allem sehr faires Spiel abgeliefert haben.

 

 

Bericht, Johannes Herzen


Viktoria Nidda II – SG Wallernhausen/Fauerbach 1:0

Sebastian Nies
Sebastian Nies

Im Derby gegen die Mannschaft von Ex-Viktorianer Mustafa Agbulut stimmte aus Sicht der Gastgeber das Ergebnis; allerdings musste gegen Ende um den Sieg gezittert werden.

 

Zunächst bestimmte die junge Mannschaft aus Nidda (es standen 5 A-Jugendliche im Kader) die Partie; allerdings konnte man keinen zählbaren Erfolg verzeichnen.
Nach einer guten viertel Stunde scheiterte Leutrim mit einem Schuss knapp. Freddy näherte sich dem ersehnten Treffer nach einer halben Stunde noch etwas näher an, als er mit einem Kopfball am Aluminium scheiterte. Besser zielte er nur zwei Minuten später, als der Gästekeeper einen Schuss von Leutrim zunächst noch parieren konnte, Freddy den Abpraller aber eiskalt zum 1:0 nutzte. Vorausgegangen war ein Traumpass von Jonas, der Leutrim aus dem Mittelfeld heraus auf die Reise schickte.

 

War bis zu der Führung von den Gästen nicht viel zu sehen, stemmten sich diese nach dem Rückstand gegen die drohende Niederlage und erkämpften sich in der Folge im Mittelfeld ein Übergewicht, ohne jedoch hieraus Kapital schlagen zu können.

 

Nach dem Wechsel wollte man auf Niddaer Seite die Oberhand im Mittelfeld zurückgewinnen. Hierzu wechselte Spielertrainier Herzen ins Mittelfeld und Nick Guist rückte in der Abwehr auf die linke Seite.
Der erhoffte Effekt blieb jedoch aus und die Gäste blieben weiter am Drücker.
In dieser Phase konnte sich A-Jugend-Keeper Fabrice Böck auszeichnen und verhinderte mehrfach den Ausgleichtreffer. Gegen Ende der zweiten Hälfte boten sich der Viktoria zwei gute Kontergelegenheiten, leider verpassten Jonas Kosor und Freddy Ußner die Gelegenheit, die Party zu entscheiden.
Gegen niemals aufgebende Gäste musste im Niddaer Lager in der fairen Partie bis zum Abpfiff um die drei Punkte gezittert werden und man war froh, als der Schlusspfiff von Schiedsrichter Freisler erfolgte.

 

Sicherlich war die Partie kein fußballerisches Highlight, allerdings hat die junge Mannschaft um Johannes Herzen gezeigt, dass Sie gelernt hat, auch einmal ein solch knappes Spiel über die Zeit zu bringen.

 

Bericht, Ingo Böck


Herzen beruft dritten Böck ins Team von Nidda 2!

Ingo Böck
Ingo Böck

Hallo Johannes, nachdem die ersten Wochen der Saison durchaus erfolgreich waren, erweiterst du deinen Stab neben dem Feld. Wie kommt es dazu?

Als Spielertrainer ist es sehr schwer einen objektiv Blick von Aussen auf das Spielgeschehen zu bekommen. Manche Dinge werden einfach sehr leicht übersehen. Ebenfalls schränkt das erhebliche den eigenen Spielfluss ein, vor allem in brenzligen Situationen.

 

Gunther Schneider hat in seinem Bericht bereits auf die Position des Co-Trainers hingewiesen, wie kam die Einigung mit Ingo Böck?

Ingo war bereits bei einigen Spielen dabei und half auch wo es ging, daher war die Frage nach dem "Wer" eigentlich bereits geregelt. In einem persönlichen Gespräch haben wir dann festgestellt, dass es doch recht viele Überschneidungen unserer Denkweisen gibt und so kam Eines zum Anderen.

 

Wie wird das Zusammenspiel zwischen euch aussehen?

Unsere Aufgabenbereiche sind klar definiert. Im Spiel werde ich die Mannschaft von Innen führen und anpeitschen und Ingo übernimmt die Rolle des objektiven Betrachters von aussen oder dem klassischen Trainer, wie man es sonst kennt. Wie es bei der Vor- und Nachbereitung der Spiele ablaufen wird, ist noch nicht vollständig geklärt, da werden wir uns nochmal in Ruhe darüber beraten.

 

Was erwartest du dir von der Zusammenarbeit?

Hauptsächlich ist angedacht, dass ich ein wenig Entlastung im Spiel habe und mich auf meine eigene Aufgabe als Spieler mehr konzentrieren kann. Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist, dass ich eine zweite unabhängige Meinung zum Spiel und zu den verschiedenen Spielern bekomme und da ist Ingo mit seiner ganzen Erfahrung eine sehr wichtige Persönlichkeit.

 

Auch von meiner Seite Glückwunsch an Ingo zur neuen Herausforderung und natürlich gleichbleibenden Erfolg des Teams!

 

Bericht. Johannes Herzen und Jan-Philipp Weber

 


Vikt. Nidda II vs. Altwiedermus

Alex Möller
Alex Möller

 

Zweites Topspiel nach nur einem Tag Erholung. Der Ligaprimus aus Altwiedermus gastierte auf unserer Gänsweid. Die Zuschauer sahen in den ersten 30 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe ohne nennenswerte Chancen. Bis zur 28. Minute hat es gedauert, da tankte sich Freddy durch die Abwehr durch und legte in die Mitte quer auf Özi, der leider nicht mehr vor dem Verteidiger an den Ball kam aber trotzdem nochmal brandgefährlich wurde. Knappe 10 Minuten später die nächste Chance, Freddy ließ seinen Gegenspieler alt aussehen und schloss anschließend ins linke Eck zum 1:0 ab. Kurz vor der Halbzeit dann die Ernüchterung, nach einer Flanke von links kam der gegnerische Stürmer aus dem nichts noch an den Ball und verwandelte zum 1:1.

 

Die zweite Hälfte dominierten die Gegner, wenn auch nur ganz leicht. Maurice musste auf der Linie diverse Schüsse klären. Dennoch dauerte es bis zur 72. Minute bis der Altwiedermuser Strati den Keeper aus ca. 25 Metern überlupfte und zum 2:1 traf. In der Schlussviertelstunde der Partie lösten wir unsere 4er-Kette auf und versuchten mit aller Macht die Niederlage abzuwenden. Für die Gäste wurde es nochmal brenzlig und sie mussten konzentriert hinten verteidigen um die 3 Punkte heimzubringen. Die beste Möglichkeit hatte noch Sergej mit einem Kopfball der nur knapp das Gehäuse verfehlte.

 

Wir spielten ein starkes Spiel gegen einen scheinbar überlegenen Gegner, dem wir an diesem Tag mindestens gleichwertig waren.

 

 

 

Beide Spiele kann man an diesem Wochenende verlieren, muss man aber nicht. Es hätten anstatt null Punkte auch mit etwas Glück sechs sein können. Letztendlich entschied gegen Oberau unser Versagen im Abschluss und gegen Altwiedermus die individuelle Klasse der Einzelspieler den Ausgang. Nichtsdestotrotz haben wir uns in dieser Personalnotlage spielerisch von der besten Seite gezeigt und werden weiter dran bleiben, um Punkte gegen den Abstieg einzufahren.

 

 

 

Bericht, Johannes Herzen

 


Oberau II vs. Vikt. Nidda II

 

Die Englische Woche stand dieses Wochenende an. Oberaus erste Garde hatte bereits am Donnerstag ihr Spiel absolviert und trat dementsprechend am Freitag verstärkt auf. Wir dagegen dezimiert, mit einem 12er Kader und fünf A-Jugendspielern. Das machte sich im Spiel aber überhaupt nicht bemerkbar. In der Anfangsphase hatte wir zwar Probleme ins Spiel zu finden, da der Platz ja wesentlich kleiner ausfällt als unserer, hinzu kamen noch einige Abspielfehler die den Spielfluss behinderten. Nach einer guten viertel Stunde haben wir all diese Probleme überwunden und es begann unsere stärkste Phase im Spiel. In der 15. Minute der erste Weckruf für Oberau, Leutrim setzte sich im Strafraum gegen zwei Spieler durch und knallte den Ball flach an den Pfosten. In der 25. Minute unsere größte Chance im Spiel, nach einer schönen Kombination kam der Ball in den Sechzehner auf Özi, der den Ball auf Freddy querlegte. Der Ball landete aus guten fünf Metern jedoch leider über dem Tor im Toraus. Nur knapp 5 Minuten später quasi die selbe Situation, Freddy legte den Ball auf Özi quer, dieser konnte ihn jedoch nur noch mit Links am Torpfosten vorbeischiessen. Oberau hatte in dieser ersten Hälfte nichts zu bieten ausser zwei harmlose Flanken, die von Sebastian und mir ohne Mühe geklärt werden konnten.

 

Die Zweite Hälfte begann sehr harmlos von beiden Mannschaften. Ein regelrechtes Abtasten beider Seiten. Bis zur 82. Minute dauerte es an, bis der Gegner seine erste Chance ausspielen konnte. Nach einem Einwurf von der linken Seite kam eine lange Flanke in den Sechzehner geschlagen, auf den völlig freistehenden Stürmer, der ihn unhaltbar ins Tor köpfte. Die Abwehr wurde aufgelöst um mehr Druck nach vorne zu erzeugen. Im ersten Konter verlor Sebastian das Laufduell und konnte den gegnerischen Stürmer im Strafraum nur noch mit einem Foul stoppen. Erneut war es Falcone der den Elfmeter zum 2:0 verwandelte. In den letzten sechs Minuten wurde es nochmal turbulent um den Oberauer Strafraum. Es folgten vier Torschüsse, ein überragend parierter Freistoß, sowie zwei Ecken und nicht zu vergessen ein Traumtor von Grigor. Nach einem doppelten Doppelpass im Mittelfeld kam Grigor aus 22 Metern zum Schuss und zauberte den Ball in den rechten Winkel. Mehr als auf 2:1 verkürzen war leider nicht mehr drin.

 

Tragisch ist, dass Großchancen, die normalerweise zu 100% im Tornetz liegen, verpasst wurden, jedoch ein Sonntagsschuss, wie der von Grigor, letztendlich im Tor zappelt. Wenn wir in der ersten Halbzeit genug Konsequenz im Strafraum und im Abschluss zeigen, dann sind das leichtverdiente 3 Punkte an diesem Freitag.

 

 

 

Bericht, Johannes Herzen

 


Johannes Herzen Bericht zum Spitzenspiel der A-Klasse online!

SPA, Ralf Aßmus
SPA, Ralf Aßmus

Das nächste Spitzenspiel der A-Klasse stand am Sonntag an, der Drittplatzierte gegen den Viertplatzierten. Schon vor dem Spiel war uns bewusst, dass es ziemlich schwer wird ohne den angeschlagenen Sergej, den einzigen "Erfahrenen" in der Mannschaft. Mit fünf A-Jugendlichen, von denen vier in der Anfangsformation standen, haben wir diese Aufgabe angenommen. Von Beginn an versuchten wir wie gewohnt unser Spiel aufzuziehen. Bereits in der 10. Minute wurde es im gegnerischen Strafraum brenzlig, als Grigor nach einer schönen Kombination mit Leutrim und Sedat zusammen zum Abschluss kam, jedoch knapp das Gästetor verfehlte. Der Gegner versuchte immer wieder über schnelle Konter entscheidende Akzente zu setzen, scheiterte jedoch, an der, an diesem Tag, sehr solide stehenden Abwehr. In der 18. Minute konnten wir zum ersten Mal jubeln, als Freddy nach einem Querpass vor dem Tor nur noch ins leere Gehäuse einschieben musste. In der 27. Minute wurde der Gegner zum ersten Mal gefährlich, als Fabrice einen Schuss aus knapp 22 Metern parieren musste. Nahezu im Gegenzug muss eigentlich das 2:0  fallen, Sedat scheiterte am Schlussmann der Gäste, obwohl diese Chance wunderbar herausgespielt wurde mit einer schönen Passstaffette über unsere rechte Seite.

 

In der 2. Halbzeit ging uns etwas die Puste aus und der Gegner kam immer wieder gefährlich nah an unser Tor. In der 60. Minute musste Fabrice im Eins gegen Eins gegen Brezinski sein ganzes Können beweisen. Souverän konnte er die Chance entschärfen und die Null hinten halten. Nur knapp 5 Minuten später kam der gegnerische Stürmer aus knapp 18 Metern zum Abschluss, konnte aber auch nicht besser als unsere Offensive zielen und traf nur den Außenpfosten. In der 75. Minute fasste sich Benjamin ein Herz und zog aus 25 Metern einfach mal ab und wurde dafür belohnt, der Torhüter war zu früh am Boden und konnte dem Ball nur noch hinterherschauen als dieser über ihn stolperte. Kurze zeit später ging Stefan Heller mit Gelb-Rot vom Platz und das Spiel war entschieden.

 

In Anbetracht der Personallage haben wir das Beste rausgeholt. Der Sieg war verdient, in der ersten Halbzeit waren wir dem Gegner klar überlegen und müssen eigentlich mit mehr als einem Tor Unterschied in die Kabine gehen. Die zweite Halbzeit erwies sich dann als ziemlich hart gegen eine Mannschaft, die sich zu keinem Zeitpunkt aufgab und weiter gen Tor spielte. Alles in Allem ein ein A-Klassespiel auf hohem Niveau.

 

Bericht, Johannes Herzen


Gladbach zu Gast auf der Gänsweid und Spielertrainer Johannes Herzen entdeckt Pep(p) im Spiel seiner Mannschaft!

In einem Spiel, in dem der Sieg zu keiner Minute angezweifelt werden musste, konnten wir uns wieder einmal von unserer besseren Seite präsentieren. Wir hatten das Spielgeschehen von der ersten Minute an in der Hand. Es war dann auch keine Überraschung als wir in der 8. Minute in Führung gingen. Alex konnte sich wunderbar auf der linken Seite durchsetzen und Freddy per Flanke bedienen, der dann völlig freistehend zum 1:0 einköpfte. Nur 10 Minuten später war es dann Freddy der Raphael mit einem hohen Ball anspielen konnte, jedoch scheiterte Raphael an dem, an diesem Tag stärksten Schottener, Schlussmann Emrich. Kurz vor der Halbzeit konnte Freddy dann per Elfmeter zum längst fälligen 2:0 einschieben. Das einzige was es in dieser ersten Hälfte zu bemängeln gäbe, ist unsere Chancenverwertung. Das machten wir in den zweiten 45 Minuten besser, weniger zwingende Chancen, jedoch mehr Tore.

 

Durchgang zwei startete bereits mit den nächsten zwei Chancen für uns. Weder Freddy noch Sergej konnten sich bei Torwart Emrich durchsetzen. Lange blieb der Gästekeeper dennoch nicht verschont. Schon in der 53. Minute konnte Rapahel, nach einem klasse Pass von Sedat in die Tiefe, zum 3:0 verwandeln. Nach dem 3:0 war noch längst nicht Schluss, wir spielten munter weiter nach Vorne. Als Alex den Ball in der 60. Minute von links als Flanke hereinbrachte, klärte der gegnerische Verteidiger unhaltbar ins eigene Tor. Im Anschluß versäumten wir es unsere Chancen konsequent zu nutzen, so dauerte es bis zur 90. Minute, bis Leutrim den 5:0 Endstand setzen konnte. Freddy ließ den Ball am Strafraum wunderbar durch die eigenen Beine rollen, so dass Leutrim nur noch den Torwart zu überwinden brauchte.

 

Es war wieder mal ein gutes Spiel von unserer Seite, mit wesentlich mehr Pepp, Engagement und Leidenschaft. So darf es auch die nächsten Wochen weitergehen. Besonders gefreut haben mich die beiden Rückkehrer, Grigor und Leutrim, die beide ein tolles Spiel absolviert haben. Auf die nächsten Spiele darf man gespannt sein.

 

Bericht, Johannes Herzen


Benefizspiel & Aufgaben der Liga, Spielertrainer Johannes Herzen!

Johannes Herzen
Johannes Herzen

Servus Johannes, es steht der Viktoria eine besonderes Wochenende ins Haus und gemeinsam mit dir näheren wir uns diesem im Vorbericht. Vorab vielen Dank, dass du dich der Sache annimmst und Stellung beziehst!

 

Freitag erwartet unseren Verein und dessen Mitglieder die jährliche

Jahreshauptversammlung, erstmals begleitest du diese als verantwortlicher Trainer. Ändert sich etwas an deinem Besuch?

Nein, keinesfalls. Ich werde wie bisher jedes Jahr ohne Bedenken zur Versammlung kommen, den Berichten aufmerksam zuhören und bei den Abstimmungen meinen teil dazugeben. Nebenbei stehen wir zurzeit auf Tabellenplatz 2, ich denke damit kann man leben.

 

Der Vorstand war stark aktiv und wird sich am Freitag entsprechend

präsentieren, glaubst du an Überraschungen für unsere Mitglieder?

Überraschung hin oder her, der Vorstand hat bisher saubere Arbeit geleistet und das wird auch die nächsten Wochen und Monate und hoffentlich noch Jahre so bleiben. Die machen da schon einen ganz guten Job.

 

Wie Richtungsweisend siehst du die Besetzung des Vorstands für einen Verein wie den unseren?

Der Vorstand spielt schon eine erhebliche Rolle in unserem Verein. Für das sportliche sind zwar Trainer und Spieler verantwortlich, jedoch besteht ein Verein nicht nur aus zwei Seniorenmannschaften die am Spielbetrieb teilnehmen, sondern zum Beispiel noch aus einer Jugendabteilung und seinen Mitgliedern. Die Mitglieder müssen auch immer bei Laune gehalten werden mit Events, Veranstaltungen was auch immer. Ebenfalls fällt ein Großteil der Organisation um das Spielgeschehen herum beim Vorstand an, das darf nicht aus den Augen verloren werden. Besonders erwähnenswert ist hier die Position des Jugendleiters, die zur Zeit von Michael Schweitzer ausgeführt wird. Micky leistet in seiner Position Großes, da habe ich besonderen Respekt davor und andere sollten den auch haben!

 

Spielertrainer bei unserer Viktoria in der zweiten Garde, wie fühlt es sich an?

Es macht mir großen Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Vor allem die jüngeren Spieler sind sehr bemüht den Anschluss nach oben zu bekommen.

 

Den Stadtmeister-Titel konntest du mit der Mannschaft verteidigen!

7 Spiele in der Liga durftest du bereits mit dem Team bestreiten,

dabei sprechen 4 Siege für sich, was ist deine Erkenntnis in

der noch jungen Saison?

In der Tabelle stehen wir auf Platz 2 zur Zeit, jedoch finde ich trotzdem, dass sich vor allem im spielerischen Bereich noch etwas tun muss. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

 

Welche Spieler konnten sich bisher in den Fokus spielen?

Man kann hierbei nicht über einzelne Spieler reden, wir funktionieren als Mannschaft, zumindest versuchen wir uns jedes Wochenende als Einheit zu verkaufen, da leistet natürlich jeder Spieler seinen Beitrag dazu.

 

Wo siehst du aktuell noch Verbesserungsbedarf?

Konkret liegt mir nichts am Herzen, jedoch bilden sich immer mal wieder von Spiel zu Spiel kleinere Baustellen die behoben werden müssen.

 

In der kommenden Partie gegen Schotten, darf dein Team im Rahmen der Benefiz Veranstaltung der Großgemeinde Nidda antreten. Ist die Kulisse etwas Besonders?

In erster Linie ist es wichtig, dass die Veranstaltung überhaupt auf Besucherandrang stößt, denn das ist ja der Sinn der ganzen Sache. Wenn dann noch der Großteil der Zuschauer bleibt, um sich unser Spiel anzuschauen würde mich das natürlich enorm freuen. Als zweite Mannschaft hat man nicht alle Tage so eine, hoffentlich, große Kulisse.

 

Das letzte Heimspiel musstest du in deinem Bericht als „müden Sonntagskick“ bezeichnen, was muss sich Samstag ändern, damit die Zuschauer nicht samstags schon eine solche Partie erleben müssen?

Wir hatten am Sonntag vor allem Probleme über die Außenpositionen ins Spiel zu finden, so dass wir viel über die Mitte und über lange Bälle agieren mussten. Bei einem so tief stehenden Gegner wie Steinberg/Glashütten sind da natürlich viele Ballverluste vorprogrammiert. Gegen Schotten müssen wir spritziger und lustvoller agieren und mal den Spaß am Spiel wiederfinden, dann klappt auch der Rest.

 

Wie bewertest du die aktuelle Runde von Schotten?

1:2, 0:2, 2:2 sind keine Ergebnisse für eine Mannschaft die die rote Laterne trägt. Ich denke Schotten ist zurzeit unterbewertet auf dem letzten Platz. Gerade aus diesem Grund sollte man den Gegner auch ernst nehmen und sich auf Gegenwehr gefasst machen.

 

Wie tippst du die Partie?

Ich möchte als Trainer nur ungern tippen. Was ich sagen kann ist, dass wir defenitiv auf Sieg spielen werden und erneut versuchen drei Punkte einzufahren, wenn wir dabei noch ein ansehnliches Spiel abliefern ist mir das natürlich auch Recht.

 

Johannes, ich drücke dir und dem Team wie immer die Daumen und

glaube daran, dass ihr der Kulisse gerecht werdet, wenn ihr euer Potential abrufen könnt! Viel Erfolg!

 

Bericht, Johannes Herzen & Jan-Philipp Weber


Vikt. Nidda II - Steinberg/Glashütten = 1 : 0

Sebastian Nies
Sebastian Nies

Das Spiel begann direkt mit einer der wenigen gefährlichen Aktionen im Spiel. Raphael wird direkt nach dem Anstoß von Benjamin mit einem langen Steilpass am Strafraum bedient und kommt anschließend im Laufduell aus halbrechter Position zum Abschluss, jedoch streifte der Ball nur das Außennetz. Nach 15 Minuten bekam der Gegner das erste Mal die Möglichkeit in Führung zu gehen, als nach einem langen Ball der gegnerische Stürmer am rechten Sechzehnereck freistehend zum Schuss kommt, den Ball aber glücklicherweise ins Toraus befördert. Viel ist in dieser Hälfte nicht mehr passiert, einige ungefährliche Freistöße und Ecken, aber keine davon erwähnenswert. Jonas hatte in der 35. Minute womöglich noch die beste Chance des Spiels, als der Torwart einen Ball von linker Seite aus spitzem Winkel Richtung Elfmeterpunkt klären kann und Jonas dann mit einer wuchtigen Volleyabnahme ins lange Eck am erneut stark agierenden Keeper scheiterte.

 

Die aufbauenden Worte in der Halbzeitpause währten nicht lange, nach druckvollen 10 Minuten ließen wir wieder nach und passten uns unserem Gegner an. Das Spiel entwickelte sich zu einem langweiligen Sonntagskick mit einer Vielzahl an langen Bällen, Fouls und zwei nicht sehr laufstark agierenden Mannschaften. Die Chancen blieben zum Glück nicht aus. Freddy konnte sich in der 65. Minute toll gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und sein Schuss scheiterte auch nur knapp am Tor. Der Gegner hatte in der zweiten Hälfte keine richtige Chance, wurde aber dennoch immer mal wieder durch Standards und lange Hereingaben gefährlich. Das lang ersehnte 1:0 konnte Sergej nach überlegtem Abspiel von Freddy erzielen. Sergej spielte seinen Gegenspieler im Strafraum aus und schoss unhaltbar gegen die Laufrichtung des Torwarts flach ins linke Eck. Das Spiel war damit gelaufen.

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Mannschaft müde und nicht spritzig genug wirkte. Die langen Bälle raubten dem ganzen Spiel das Tempo und waren nicht sehr ansehnlich. Das wichtigste ist, dass wir verdiente 3 Punkte unserem Konto gutschreiben konnten, die Leistung jedoch keine glanzvolle war.

 

Bericht, Johannes Herzen


Tristan Ohrmann und der Abschied in Richtung Norden!

Hallo Tristan, kurz nach deinem Trainingslager in der Schweiz, müssen wir erneut Abschied nehmen, aber dieses Mal nicht für einen kurzen Zeitraum… Wohin zieht es dich?

Hallo Jan-Phillip, Ich habe zum 18. August eine Hotelfachausbildung in Cuxhaven an der Nordseeküste begonnen.

 

Aus welchem Grund der Norden?

Schon länger war für mich klar, dass die Tourismusbranche mein Wunsch ist . Natürlich liebe auch ich das Meer wie jeder andere auch. Als sich dann die Möglichkeit ergab in die Ferienwohnung meiner Eltern zu ziehen, konnte ich nicht nein sagen und entschloss dorthin zu ziehen.

 

Auch wenn es eine kurze Zeit bei der Viktoria war gehst du als Stadtmeister und galliger Meiser, was nimmst du mit aus deiner Zeit bei unserem Verein?

Vor allem der Teamgeist, der stets vorhanden war, hat mich immer wieder motiviert. Die Unterstützung der ersten Mannschaft auf dem Weg zur galligen Meisterschaft war der Hammer!

 

Was war für dich das Highlight in dieser Zeit?

Es war allgemein eine super Zeit mit professionellem Umfeld und viel Qualität und trotzdem kann ich mich auch an viele gesellige Abende/Nächte errinern. Eine perfekte Mischung zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit!

Mein persönliches Highlight war der Schlusspfiff in Kefenrod und der damit besiegelte Aufstieg. Eine super Stimmung trotz Auswärtsspiels und vor allem ein Fußballspiel was ich so schnell nicht vergessen werde.

 

Worin siehst du Verbesserungsbedarf für die Zukunft?

Also die Rasenverhältnisse des Hauptplatzes sind miserabel...Spaß beiseite! Ich denke, dass die Jugendarbeit ein wenig intensiviert werden sollte.

 

Hast du bereits in der neuen Heimat einen Verein für dich finden können?

Ich hatte bereits ein Probetraining beim Landesligisten Eintracht Cuxhaven, jedoch denke ich nicht dass ich dort auf Dauer mithalten kann. Grund dafür sind aber lediglich meine Arbeitszeiten..

 

Ist eine Rückkehr geplant?

Eine Rückkehr wird es sicherlich geben. 3 Jahre weg von Zuhause ist mir erstmal genug.

 

Du hast das Wort:

Zum Abschluss möchte ich mich, trotz eines etwas unseriösen Abschieds, bei allen Beteiligten der Viktoria für eine super Zeit bedanken! Des Weiteren hoffe ich in ferner Zukunft mit dem ein oder anderen bekannten Gesicht wieder gegen das Leder zu treten.

 

Tristan, im Namen des Vereins wünsche ich dir an dieser Stelle alles gut für die Zukunft und deinen weiteren Weg! Und bedanke mich für die gemeinsame Zeit bei unserer Viktoria und hoffe, dass du den Schritt nicht bereut hast und im Gegenteil es dir ebenso viel Freude bereitet hat. Alles Gute.

 

Bericht, Tristan Ohrmann & Jan-Philipp Weber


Spielertrainer Herzen mit dem Bericht zum Spiel gegen Aulendiebach/Wolf!

Maurice Böck 1
Maurice Böck 1

Wir fanden gut ins Spiel und konnten bereits in der 5. Minute durch Sergej, der von mir mit einem langen Pass bedient wurde und den Torwart alt aussehen ließ, in Führung gehen. Doch dieses Spiel sollte kein einfaches werden. Auf einem schwer bespielbaren Platz konnten wir unsere offensive Stärke über die außen nicht ausspielen und so brachte uns der Gegner des öfteren in die Bredouille. So wie in der 12. Minute als Adomeit einen hohen Ball zwischen den Verteidigern annehmen kann und aus knapp 12 Metern im Tor unterbringen kann. Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und versuchten weiter dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. In der 17. Minute konnte Freddy seinen Gegner mit einem Tunnler stehen lassen und auf Sergej querlegen, der erneut traf. Hier war meiner Meinung nach der Knackpunkt im Spiel. Anstatt weiter aggressiv und schnell zu spielen und sofort nachzulegen, ließen wir uns vom Gegner beeindrucken und einschüchtern. Aulendiebach hatte immer wieder Chancen zum Ausgleich, nur Maurice war es, der den Gegner daran hinderte. Kurz vor der Halbzeit sorgte dann der Schiedsrichter mit einer umstrittenen Elfmeterentscheidung für Aufregen. Aulendiebach konnte zum 2:2 ausgleichen.

 

In der 2. Halbzeit dauerte es gut 15 Minuten bis das Spiel wieder an Fahrt gewonnen hatte. Erst der Schiedsrichter konnte Spieler sowie Zuschauer wieder wachrütteln, als er ein klares Foulspiel im Sechzehner des Gegners gegen Sergej, der anschließend verletzt ausgewechselt werden musste, nicht ahndete. Nur gut 2 Minuten später ging Aulendiebach mit 3:2 in Führung, erneut war es Adomeit der aus 14 Metern ins linke Eck einschob. Im direkten Gegenzug konnte Freddy zum 3:3 ausgleichen, als er auf halblinker Position 2 Gegner ausspielen und ins linke Eck treffen konnte. Bis zur 82. Minute hatten wir den Gegner im Griff, hatten mehr vom Spiel und konnten unsere Verteidiger entlasten. Umso ärgerlicher ist es, dass wir in dieser Schlussphase das 4:3 kassieren. Maurice konnte den Volleyschuss super parieren, doch beim Nachschuss hatte er keine Chance mehr.

 

Besonders zu erwähnen ist die Torwartleistung von Maurice, der an die starke Partie in Hettersroth anknüpfen konnte und erneut ein überragendes Spiel abgeliefert hat.

Es war ein sehr schweres Spiel für uns, vor allem da wir 4 A-Jugendliche in der Startformation hatten, fiel es uns schwer die Führung zu halten. Da fehlt noch die Erfahrung und die Abgezocktheit die letztendlich den Unterschied ausgemacht hat. Wir werden im Training daran arbeiten und schon am Sonntag wieder versuchen den nächsten Dreier einzufahren.

 

Bericht, Johannes Herzen


Höchst:

Spielertrainer Johannes Herzen
Spielertrainer Johannes Herzen

Nach dem Kracher am Freitag gegen den Vorjahreszweiten folgte nicht einmal 48 Stunden später der nächste Kracher gegen den Vorjahresdritten. Anders als in Hettersroth konnten wir im Spiel gegen Höchst früh genug die Akzente setzen die den gesamten Spielverlauf wiederspiegeln. Die Partie begann jedoch erstmal mit einem Rückschlag für uns, denn schon in der 5. Minute verletzte sich Leutrim, der sich mittlerweile zu einer unserer Säulen im Offensivspiel entwickelt hat. Die Einwechslung von Benji hat uns jedoch keinesfalls geschadet. Benjamin hat ein klasse Spiel abgeliefert, wenn man bedenkt, dass er das letzte Mal Anfang Juni im Dress der Viktoria aufgelaufen ist.

Wir konnten sehr viel Druck auf den Gegner ausüben und schon recht früh in der Partie in Führung gehen. In der 19. Minute verwandelte Sergej aus knapp 25 Metern mit einem eleganten Volley das Leder im gegnerischen Tor. Nur 5 Minuten später konnte Freddy mit einem Nachschuss im Fünfmeterraum das 2:0 nachlegen. Nach 2 weiteren Minuten stand es dann erneut durch Freddy 3:0. Viel ist in der 1. Halbzeit nicht mehr passiert.

Die 2. Halbzeit begann genauso furios wie die 1. Der Gegner hatte uns nichts mehr entgegenzusetzen und so konnten wir in der 2. Halbzeit zum 4:0 durch Sebastian nachlegen, der in einem Solosprint 2 Spieler und den Torwart stehen ließ. Zum 5:0 Endstand konnte dann noch der Trainer höchstpersönlich den Ball mit einem überlegten Schuß aus rund 20 Metern platziert ins obere rechte Eck versenken. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt gelaufen und das Ergebnis wurde dementsprechend nur noch verwaltet.

Alles in Allem war das ein gelungener Auftritt, der nicht mit dem Spiel in Hettersroth zu vergleichen ist. Es war viel mehr Offensivspiel möglich auf unserem heimischen Spielfeld.

Gute Besserung an Leutrim auf diesem Wege.

 

Bericht, Johannes Herzen


Hettersroth:

Maurice Böck 1
Maurice Böck 1

Mit dem 6:1 Sieg gegen Ober-Lais im Rücken sind wir stark in die Partie gestartet. In der Anfangsphase konnten wir über diee außen, sowie über unsere Stürmer gefährlich werden, jedoch keine zwingende Torchance erspielen bis auf einen Torschuss in der 5. Minute, der vom Keeper überragend zur Ecke geklärt werden konnte. In der 9. Minute konnten wir über die linke Seite einen Ball scharf in den Strafraum bringen, der dann letztendlich vom gegnerischen Verteidiger nur noch ins eigene Tor geklärt werden konnte. Nach dem 1:0 ließen wir nach und der Gegner erhielt immer mehr Spielanteile. In der 36. Spielminute parierte Maurice die bis dahin gefährlichste Chance des Gegners, der einen Freistoß aus gut 20 Metern erhielt. Der Druck des Gegners wurde immer größer, umso befreiender war dann der Halbzeitpfiff.

In der Halbzeitpause wechselte der Gegner seinen bis dahin schwächsten Spieler aus und machte uns damit das Spiel nach vorne noch schwerer. In der 48. Minute musste Sören ausgewechselt werden, weil ihm im Zweikampf die Brille kaputt ging. In der Folgeaktion waren wir noch nicht ganz sortiert, da auf 2 Positionen umgestellt werden musste, das nutzte der Gegner aus und flankte den Ball von der linken Seite in den Strafraum an unserer Verteidigung vorbei und konnte vom einzigen gegnerischen Spieler verwertet werden. Die restliche 2. Halbzeit hatte nicht mehr viel zu bieten außer einem Mittelfeldgeplänkel, vielen langen Bällen und Freistößen aus dem Halbfeld. Mit einem Punkt in Hettersroth, die in der Vorsaison den 2. Platz erringen konnten kann man als Aufsteiger mit einer extrem jungen Mannschaft doch hochzufrieden sein. Zu erwähnen ist an dieser Stelle die sehr gute Torwartleistung von Maurice Böck und eine hervorragende Abwehrleistung von Maurice Ludwig, die diesen Punkt quasi im Alleingang verteidigten.

Es war ein richtiges Kampfspiel, auf einem Platz, der beiden Mannschaften wegen der geringen Größe Probleme bereitete.

 

Bericht, Johannes Herzen


Debüt bei den Senioren mit der Note "sehr gut" bestanden!

Unser A-Jugend Spieler Nicolas Guist durfte beim 6:1 gegen Ober-Lais sein Debüt bei unseren Senioren feiern. Unser sportlicher Leiter und Trainer des Spiels, Gunther Schneider, adelt unterdessen den Debütanten auf unserem Homepage in seinem Spielbericht. 

 

Nicolas, erstes Spiel bei den Senioren & Gunter Schneider adelt dich direkt danach, wie lief es für dich?

Ausgesprochen gut! Die erste Halbzeit und erste Hälfte der zweiten Halbzeit hatte ich eigentlich kaum Probleme und kam gut zurecht. Danach baute ich leider etwas ab, was das Spiel zum Glück nicht negativ für unsere Mannschaft beeinflusste. Gesamt gesehen bin ich also sehr zufrieden mit meinem ersten Spiel. 

 

Du warst im Spiel als Außenverteidiger aktiv, ist es deine gewohnte Position?

Ehrlich gesagt war das mein erstes Spiel überhaupt auf dieser Position, weswegen ich vor Spielbeginn etwas unsicher war, ob es denn klappt. Zum Glück lief dann alles so gut.

 

Seit wann spielst du für unsere Viktoria?

Seit ich 4 oder 5 bin, mit zweijähriger Pause in der C/B Jugend.

 

Was traust du der A-Jugend diese Runde zu?

Da die letzte Saison sehr erfolgreich für uns war gehe ich davon aus, dass wir auch in dieser Saison an unsere Leistung anknüpfen können und unseren Erwartungen gerecht werden bzw. unsere Ziele erreichen.

 

Was traust du unserer 2.Mannschaft diese Runde zu?

Ich denke dass vieles möglich sein wird, da wir trotz einer so jungen Mannschaft viele wichtige und herausragende Spieler haben. Außerdem hat das Spiel am Sonntag bereits bewiesen, dass wir selbst schwierige Situationen als Team bewältigen können.

 

Können wir dich zum Spiel der Zweiten am Freitag bereits wieder auf dem Spielfeld begrüßen?

Wenn ich gebraucht werde, stehe ich auf jeden Fall gerne zur Verfügung!

 

Nicolas, Nico, Nicki… Wie ist der Rufname unseres Debütanten?

Einfach nur Nic. 

 

Vielen Dank für dein erstes Interview und dir weiterhin eine erfolgreiche Runde bei unserer Viktoria! 

 

Ich bedanke mich ebenfalls!

 
 

 

Bericht, Nicolas Guist und Jan-Philipp Weber


SV Ober Lais : SC Viktoria Nidda 2 = 1 : 6 (0:2)

Frederick Ußner
Frederick Ußner

Nach der überraschenden Heimniederlage am letzten Sonntag, waren die Voraussetzungen für das Spiel in Ober Lais alles andere als optimal. Aufgrund der vielen Ausfälle, die ja auch unsere Erste im Moment sehr zu schaffen machen, musste man aus diesem Grund auch noch auf Spielertrainer Johannes Herzen verzichten, der dafür beim Spiel der Ersten in Hanau auflief. So hatte man für das Spiel nur einen Minikader von 11 Spielern zur Verfügung, der sich aber hervorragend präsentierte und einen in dieser Form nicht zu erwartenden 6:1 Auswärtssieg einfuhr. Man muss der gesamten Mannschaft dabei eine geschlossene und starke Mannschaftsleistung bescheinigen. Man begann das Spiel sehr konzentriert und schon früh ging man durch Mittelstürmer Freddi Ußner mit 1:0 in Führung, der eine wunderschöne Flanke des stark spielenden Rene Kosch mit einem überlegten Kopfball vollendete.  Dies gab der Truppe weitere Sicherheit und bereits in der 12. Minute konnte erneut Freddi Ußner sich entscheidend in Szene setzen und zum 2:0 abschließen. Auch wenn keine weiteren Tore mehr in der 1. Halbzeit erzielt wurden, so kontrollierte die Viktoria Spiel und Gegner sehr konzentriert. Nach Wiederanpfiff erzielten Jonas Kosor bereits in der 48. Minute das vorentscheidende 3:0, einen Kontor schloss er nach einem Lauf von der Mittelinie überlegt ab. Dem ließen dann Torjäger Freddi Ußner das 4:0 und Leutrim Jusufi das 5:0 folgen, beide Tore wurden ebenfalls schön heraus gespielt. In der 88. Minute verkürzte nach einem Freistoß Steffen Schmidt per Kopf für die Gastgeber, dem aber die Viktoria mit dem vielleicht schönsten Tor des Tages, durch Jonas Kosor prompt das 6:1 folgen ließ. Die junge Viktoria Mannschaft konnte auf allen Positionen voll und ganz überzeugen und präsentierte sich als Mannschaft mit guter Einstellung und Spielwitz. Zu erwähnen bleibt das erste Seniorenspiel des A-Jugendlichen Nicolas Guist, der einen sehr gelungenen Einstand auf der linken Abwehrseite feierte.

 

Bericht, Gunther Schneider


Erste Niederlage unter Herzen - Vikt. Nidda II vs. VfR Hainchen = 1 : 2

Nach einem starken ersten Heimspiel, gegen einen der Topfavoriten der Liga, war die Euphorie recht groß, mit dementsprechend breiter Brust sind wir auch in das 2. Saisonspiel gestartet. In den ersten Minuten haben wir sehr druckvoll nach vorne gespielt und wurden auch prompt in der 6. Minute dafür belohnt. Lucas konnte sich auf der linken Seite gut durchsetzen und legte schließlich quer auf Sergej, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste. 1:0 Viktoria, bis dahin konnten wir an die Leistung des Saisonstarts anknüpfen. Im Folgeangriff der Gegner, kam ein langer Ball zwischen unsere Innenverteidiger, die den Ball gegen den gegnerischen Stürmer nicht verteidigen konnten und dieser Ihn letztendlich überlegt in die Ecke verwandelt. Von da an plätscherte das Spiel so vor sich hin, leidenschaftslos, emotionslos. Es war bis zur Halbzeit ein Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte.

Bereits in der 2. Minute der 2. Halbzeit kam wieder der Hainchener Stürmer 18 Meter vor dem Tor an den Ball,  Klärungsversuche unserer Verteidiger blieben erneut erfolglos, so konnte er wiederholt zum Schuss kommen und traf aus verdeckter Position in die linke untere Ecke zum 2:1 für Hainchen. Es war bis dahin gerade mal die 2. Chance für Hainchen. Das Spiel unserer Viktoria wurde dadurch nicht beeinflusst, wir konnten im Endeffekt nur noch durch Einzelaktionen Impulse setzen, wie Felix Gebhardt in der 85. Minute, der auf der linken Seite 2 Mann stehen lässt und das Leder aus voller Wucht gegen die Innenlatte knallt. Den Nachschuss konnte Freddy Ußner auch nicht mehr verwerten, so blieb es dann beim 2:1 für den Gegner.

Fazit: Es wurde auf 3 wichtigen Positionen im Vergleich zur Vorwoche gewechselt, alle 3 Spieler rückten in der Kader der 1a. Dies machte sich erheblich bemerkbar. Wir hatten zwar dennoch mehr Ballbesitz und die größeren Spielanteile, jedoch wegen unserer Ineffektivität und der hohen Fehlpassquote konnte kein richtige Spiel zustande kommen, zudem kommt noch, dass der erwartet defensiv agierende Gegner vor dem eigenen Tor nicht viel zuließ. Die Mannschaft ist noch jung und willig an den Fehlern zu arbeiten.

 

Bericht, Johannes Herzen


Neue Liga – Guter Start!

Zum Start in der neuen Liga sah man auf der Gänsweid ein A-Liga-Spiel auf sehr hohem Niveau.Die junge Truppe um Spielertrainer Johannes Herzen zeigte gegen den Aufstiegskandidaten aus Hettersroth von Beginn an eine engagierte Leistung..

 

Die ersten Minuten gehörten der Viktoria doch blieben die ersten Möglichkeiten ungenutzt. Nach gut zwanzig Minuten war es dann soweit und Neuzugang Sergej Svistun erzielte aus stark abseitsverdächtiger Position den ersten Treffer der neuen Saison. Zu dieser Erkenntnis kam vermutlich auch der junge Schiedsrichter Dimmer, denn bereits zwei Minuten später entschied dieser auf der Gegenseite auf Strafstoß für Hettersroth.
Ganz gleich ob berechtigt oder unberechtigt, Andreas Walter ließ die die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:1. Beide Seiten zeigten in der Folgezeit eine ansprechende Leistung und in der 40. Spielminute zeigte der Schiri erneut auf den Punkt. Vorausgegangen war ein Handspiel eines Abwehrspielers der Gäste. Igor -der alte Fuchs- ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte den Ball zur 2:1 Halbzeitführung im Kasten der Gäste unter. Auch in der zweiten Hälfte konnten sich die zahlreichen Zuschauer weiterhin über ein gutes Spiel freuen. Einige Chancen auf beiden Seiten blieben jedoch zunächst ungenutzt. Felix setzte sich in der 66. Minute toll im Strafraum der Gäste durch und erzielte den Treffer zum 3:1.
Einige Wechsel auf beiden Seiten störten den Spielfluss in keinster Weise. Die zu keinem Zeitpunkt enttäuschenden und niemals aufsteckenden Gäste wurden für ihre gute Leistung durch den Anschlusstreffer in der 82. Minute belohnt. Torschütze für die SG war Raimond Wismer. Aus Sicht der Viktoria sehr erfreulich war die Reaktion der jungen Truppe aus Nidda auf diesen Anschlusstreffer. Es gelang in den Folgeminuten, den Ball vom eigenen Tor fern zu halten und kurz vor Ende war es erneut Igor, der mit großem Willen und Wucht aus dem Getümmel zum viel umjubelnden 4:2 Endstand einschießen konnte.

 

Fazit:   Nidddddaaaaa  DREIIII   !!!! --- Hettersroth   NUUUULLL

Eine starke Mannschaftsleistung der Viktoria, die sowohl im spielerischen als auch im läuferischen Bereich zu überzeugen wusste und in dieser Verfassung für die Saison 2014 / 2015 noch viel Freude erwarten lässt.

 

 

Bericht, Ingo Böck


Viktoria Nidda 2 verteidigt erfolgreich den Stadtmeistertitel!

Recht souverän und eigentlich in dieser Art doch schon überraschend,

verteidigte unsere junge Rasselbande von Trainer Johannes Herzen denStadtpokal.Auf dem Sportgelände in Wallernhausen, das von den Gastgeber hervorragendhergerichtet worden war, dominierte unser junges Team dieses Turnier überraschenddeutlich und wurde erneut verdienter Stadtmeister.Nach dem 2:0 Auftaktsieg am Donnerstag gegen den Kreisoberligisten FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf, benötigte man am gestrigen Finaltag einen Sieg gegen die Gastgeber der

Spielgemeinschaft Wallernhausen/Fauerbach, um erneut ins Finale einziehen,  Wallernhausen/Fauerbach hatte ihr Spiel gegen den Kreisoberligisten sogar mit 6:0 gewonnen.In einer in den ersten 15 Minuten sehr kampfbetonten Partie, ging unsere Mannschaft schon

früh mit 1:0 in Führung, jedoch 2 Nachlässigkeiten im Deckungsverband ermöglichten denGastgeber eine 2:1 Führung und es schien so, als müsste unser junges Team der Robustheitdes Gegners Tribut zollen. Aber diesen kleinen Tiefschlag steckte die Mannschaft sehr gutweg und erspielte sich bis zur Halbzeit eine 4:2 Führung, womit bereits eine gewisse Vorentscheidunggefallen war. Als Mitte der 2. Halbzeit der Spielertrainer des Gegners mit Gelb/Rot den Platzverlassen müsste, kontrollierte man sehr souverän das Spiel und man ließ Ball und Gegner laufen, sodass dasEndergebnis von 4:2, was den Einzug ins Finale bedeutete, sogar noch schmeichelhaft fürdie Gastgeber war.

Im Endspiel traf  man dann überraschend auf den SV Ober-Lais, der sich etwas überraschenddie Endspielteilnahme gesichert hatte und nicht der große Favorit in dieser Gruppe, dieSG Ulfa/Gonterskirchen.

Unsere Mannschaft setzte auch in diesem Spiel ihre Überlegenheit fort und feierte in einemsehr einseitigen Spiel einen lockeren 4:0 Sieg, der durchaus auch noch um das eine oder andereTor höher hätte ausfallen können. Somit war die Pokalverteidigung erfolgreich gelungen.

 

Man muss dem Team um Trainer Herzen einen großes Lob für ihr Auftreten bescheinigen,da man nicht nur fussballerisch zu überzeugen wusste, das Torverhältnis von 10:2 in nur3 Spielen spiegelt dies auch in Zahlen wieder, sondern sich auch generell sehr positiv präsentierte,so spendete die Mannschaft die Siegprämie den hochwassergeschädigten Bürgern aus Wallernhausen.

 
Bericht, Gunther Schneider

Nidda 2 auf dem Prüfstand!

 

Der sportliche Leiter unserer Viktoria, Gunther Schneider, gibt einen kurzen Vorbericht in Richtung der Feld-Stadtmeisterschaft in Wallernhausen ab. Im vergangenen Sommer ist es unserer Zweiten gelungen den Stadtpokal zu gewinnen und auch in diesem Jahr schickt der Verein diese ins Rennen, um den Titel zu verteidigen. Heute Abend um 19:00 Uhr tritt unser Team gegen die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf an.

 

„Als Titelverteidiger startet unsere Zweite heute in die diesjährige Niddaer Feld-Startmeisterschaft in Wallernhausen.

Es wird sehr interessant sein, wie sich unser sehr junge Truppe um Trainer Johannes Herzen dabei schlagen wird. Bereits im 1. Spiel steht man dem Favoriten aus der Kreisoberliga,  der FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf gegenüber. Zusätzlich steht morgen dann das Spiel gegen den Gastgeber Wallernhausen/Fauerbach an. Ob es dann für unsere

Jungs zum erneuten Einzug ins Endspiel reicht, muss man auch auf Grund der spielstarken Gegner abwarten. Auf alle Fälle bedeuten die beiden Spiele schon einmal einen guten Test über die aktuelle Spielstärke unseres Teams.“ - Gunther Schneider

 

Wir wünschen dem neuformierten Team und seinem Trainer einen guten Verlauf der Stadtmeisterschaft.

 

 

Bericht, Gunther Schneider & Jan-Philipp Weber


Galliger Meister 2013/14 - SC Viktoira Nidda 2!

Für viele ist das Ergebnis einfach nur der Mindestanspruch, den ein Verein wie Viktoria Nidda an sich selbst haben muss. Was auch der Anspruch an unseren Verein ist. Dennoch ist es nicht selbstverständlich nach der Talfahrt durch alle Klassen den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen.

 

Besonders, da es vor der Saison eben nicht rosig aussah.. Ich selbst habe versucht ähnlich wie einst mit unserer A-Jugend ein neues Team aufzubauen. Für mich bleibt diese Erkenntnis  mein negatives Erlebnis der Saison. Leider ist es mir nach Zusagen nicht gelungen erneut ein neues Team aufzubauen, was mich auch menschlich sehr enttäuscht hat.

 

Umso höher ist dieser Titel heute zu werten! Denn grade nach diesem Misserfolg, standen die Zeichen nicht auf Aufstieg… Dass wir dennoch heute den Schritt in die A-Klasse machen dürfen, verdanken wir vielen Faktoren eben vielen Menschen, die unterm Strich als großes Ganzes gewirkt haben.

 

Den großen Fokus, den unsere Mannschaft erhalten hat, ist ein Verdienst von Gunther Schneider. Es ist außergewöhnlich, dass sich der sportliche Leiter eines Vereins ehrenamtlich bereit erklärt eine zweite Mannschaft zu betreuen. Dadurch wurde die Bindung zur ersten Mannschat von Anfang an eng verzahnt. Was es auch für Spieler der Ersten attraktiv gemacht hat, für unsere Zweite zu wirken. Auch die große Unterstützung von Spielern aus dem Kader unserer 1. Mannschaft, war ein wichtiger Baustein für den Aufstieg. Besonders möchte ich mich hierbei für die Unterstützung beim Meisterschaftsspiel in Kefenrod bedanken. Einen solchen Zusammenhalt, findet man im gesamten Kreis nur selten und ist nach wie vor ein großes Aushängeschild unseres Vereins. Auch durch die gemeinsamen Trainingseinheiten unter Stephan Belter wurde die Qualität natürlich weit über dem Standard der B-Klasse gehalten. Entscheidend war aber auch die von Johannes Herzen geführte A-Jugend, die uns die gesamte Rund vollwertig unterstütz hat und nun die Generation der A-Klasse sein wird. Ein weiteres entscheidender Teil waren unsere Alten Herren, welche immer zur Stelle waren, wenn es in der Runde eng wurde. Grade gestandene Spieler wie Sebastian Kaiser, Michael Wolf, Manuel Getto oder Dennis Ketzer konnten in der laufenden Runde Ihre Erfahrung auf das Team übertragen und haben bewiesen, dass dieses Team nach wie vor viel Herzblut der Viktoria trägt. Nach vielen Wortbrüchen zu Rundenbeginn gab es aber auch Spieler wie Nies, Böck, Schütz, Weber die Ihr Wort gegeben haben und alles für dies Team gegeben haben. Solche Typen sind für einen Verein Gold wert. Auch neben dem Platz erfuhr unsere zweite Mannschaft erstmals eine so große Unterstützung, dass Leute wie Ralf Aßmus, Tobias Kapeller und Klaus Heck Spiel für Spiel das Team unterstütz haben und viel Arbeit für eine gelungene Saison geleistet haben.

 

Daher ist es eben nicht ein einfacher Aufstieg, sondern die Arbeit Vieler für dieses Werk. Für diese Saison danke ich euch Viktorianern!

 

Bericht, Jan-Philipp Weber